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„Friedenspolitik bedeutet, Kompromisse zu machen mit Leuten, die man eigentlich nicht ertragen kann“, so der Politikwissenschaftler Andrew B. Denison in SWR2 über das Angebot von US-Präsident Joe Biden an seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu einem Gipfelgespräch.
Amerikanische Kampftruppen in die Region zu entsenden oder dem Aufruf der Ukraine zu einer kollektiven Verteidigung nachzukommen, wäre allerdings „sehr gefährlich“, so der Direktor des Transatlantic Networks, einem Forschungsverbund mit Sitz in Königswinter. Hier drohe ein direkter Konflikt der beiden Atommächte.
Eine einheitliche Haltung der Weltgemeinschaft dagegen, die deutlich mache, dass Putin in der Ukraine der Aggressor sei, verbunden mit möglichen Wirtschaftssanktionen, auch bei russischen Energieexporten, seien Möglichkeiten, Putin zu zeigen, „dass es besser ist, wenn er keine Eskalation betreibt“.
In Brüssel treffen sich am heutigen Mittwoch der amerikanische Außenminister Blinken und der Verteidigungsminister Austin mit den europäischen NATO-Vertretern, um über die Konflikte in der Ukraine und Afghanistan zu sprechen. |