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Zum zweiten Mal begehen Muslime und Muslimminnen auch in Deutschland den Fastenmonat Ramadan unter Pandemiebedingungen. Für Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime ist das abendliche Fastenbrechen dennoch ein Anlass zur Freude, Ramadan sei eine „Zeit der Einkehr“ und der „geistigen Entschlackung“, bei dem es um „Gesundheit und die Unversehrtheit des Körpers“ gehe. Ähnlich wie die christlichen Kirchen und die jüdischen Gemeinden sei das Hygienekonzept in den Moscheen der Pandemie angepasst. Im Gespräch mit SWR2 warnte Mazyek davor, dass – ähnlich wie bei Christen oder Juden – vereinzelte Gläubige gäbe, die sich bei religiösen Veranstaltungen nicht an die Kontaktbeschränkungen hielten: „Corona macht keine Unterschiede.“
Aiman Mazyek ist Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. |