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Es gebe verschiedene Gründe für das außergewöhnliche Hoch, das die Grünen seit 2018 erleben und da spiele das Klima-Thema eine wichtige Rolle, sagt Hubert Kleinert, Politikwissenschaftler an der Hochschule für Polizei und Verwaltung Gießen.
Erstmals seit Jahrzehnten sei das Klima ein Thema, das die Menschen tatsächlich bewege. Davon würden die Grünen natürlich profitieren. Die Grünen hätten die traditionelle Spaltung in Realos und Fundis weitgehend überwunden und „der ganze Laden“ mache einen deutlich professionelleren Eindruck, so Hubert Kleinert.
Die deutsche Gesellschaft sei in der Corona-Krise deutlich zerrissener als früher, das Land strebe insgesamt auseinander. In dieser Situation komme es auf gesellschaftlichen Zusammenhalt an und auf Kräfte, die wieder „etwas zusammenbinden“. Wenn die Grünen da wirklich etwas erreichen wollten, bleibe ihnen keine andere Wahl, zumindest den ernsthaften Versuch zu machen, sich auch mit Leuten wie Markus Söder von der CSU zusammenzuraufen. |