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Das Auslaufen der Impfpriorisierung ziele vermutlich nicht in erster Linie auf Schülerinnen und Schüler, sagt Max Schmitt aus Bad Kreuznach, Vorstandsmitglied der Landesschüler*innen-Vertretung Rheinland-Pfalz, in SWR2. Wenn Schule jedoch Priorität haben solle, müssten sich schnelle Impfangebote auch an Schülerinnen und Schüler richten. Schließlich gebe es die politischen Bekenntnisse, wonach Schule als letzte öffentliche Einrichtungen schließen und als erste wieder öffnen sollten. Berufsarbeit im Homeoffice lasse sich vermutlich derzeit leichter organisieren als gemeinsames und soziales Lernen in den Schulen. Er persönlich habe das Gefühl, mehr von seinem Leben als Jugendlicher verpasst zu haben als vom Schulstoff. Für Schülerinnen und Schüler sei es deshalb extrem wichtig, im Herbst wieder mit größerer Planungssicherheit am Unterricht teilnehmen zu können. Am 10. und 11. Juni wollen die Kultusminister*innen der Länder Probleme in den Schulen während der Pandemie bilanzieren und Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen ziehen. |