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mit Anne Francoise Weber | Ab Sonntag wird im Libanon ein neues Parlament gewählt. Zum ersten mal seit 9 Jahren. Die Wahl wurde vom Parlament selbst mehrmals verschoben - mal wegen des Fehlens eines libanesischen Präsidenten, dann wegen der regionalen Instabilität. Man fürchtete, in den Syrien-Krieg hineingezogen zu werden, in dem die libanesische Hisbollah ohnehin schon an der Seite Assads und des Iran kämpft. Über die Hisbollak und ihre besondere Rolle im Libanon berichtet unser Korrespondent Björn Blaschke. Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1989 steht vor der Wahl schon fest, wie viele Sitze jede christliche und muslimische Glaubensgruppe erhält. Manch einer spricht deshalb von einer "konfessionellen Demokratie". Ziel ist es, das fragile Gleichgewicht im Land zu erhalten. Es wird aber auch ein Klientelsystem begünstigt, wie Anne Francoise Weber für SWR Aktuell Kontext im libanesischen Wahlkampf beobachtet hat. |