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Ref.: Michael Ragg, Oberstaufen
Am 5. Januar haben wir Konrad Adenauers 150. Geburtstag gefeiert. Seine Zeit als Bundeskanzler zählt zu den großen Erfolgskapiteln der jüngeren deutschen Geschichte. Im Standpunkt schauen wir auf das, was den kantigen Politiker im Auf und Ab seines wechselvollen Lebens getragen hat: sein katholischer Glaube.
Adenauer war Rheinländer und Katholik durch und durch. Die christliche Sozialisation prägte ihn von frühen Kindheitstagen bis buchstäblich zum letzten Atemzug, als er im Bett unter dem Kruzifix seiner weinenden Tochter Libet erklärte: „Do jitt et nix zo kriesche (Da gibt es nichts zu weinen). Wie der Glaube das Wirken Adenauers geprägt hat - von seiner Zeit als Kölner Oberbürgermeister mit visionärem Mut, über die verborgenen Jahre der Verfolgung durch das NS-Regime bis hin zu den großen politischen Weichenstellungen seiner 14 Jahre als erster deutscher Bundeskanzler - darüber sprechen wir mit dem Journalisten und politischen Beobachter, Michael Ragg. |