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Podcast: PressWerk
Episode:

Pagebuilder und Gutenberg

Category: Technology
Duration: 00:37:20
Publish Date: 2021-06-24 13:28:41
Description:

Sehr lange waren Pagebuilder für viele Nutzerinnen und Nutzer die einzige Möglichkeit, komplexere Inhaltslayouts umzusetzen ohne selbst Code schreiben zu müssen. Mit der Einführung von Gutenberg als neuer Standard-Editor in WordPress 5.0 konnte jetzt aber auch der Core-Editor deutlich aufwändigere Layouts ermöglichen, ohne in den Code abtauchen zu müssen. Aber ist Gutenberg schon so weit, dass er einen Ersatz für Pagebuilder darstellt?

On Air:

Was ist eigentlich ein Pagebuilder

  • Bietet Anwenderinnen und Anwendern die Möglichkeit, Inhalte bis in kleinste Details zu gestalten und anzupassen.
  • Versprechen
    • ohne Codekenntnisse nutzbar zu sein
    • Nutzung per Drag-&-Drop
    • Erstellung komplett individueller Layouts
  • Der Pagebuilder ersetzt dafür den WP-Editor.
  • Bekannte Plugins:
  • Zur Umsetzung der Layouts werden Shortcodes, Custom Fields oder Inline-Code genutzt.
  • Kommen oft mit Performance-Problemen daher, weil viele Skripte und Stylesheets geladen werden und das Markup extrem verschachtelt ist.
  • Seit einiger Zeit ermöglichen Pagebuilder auch die Anpassung von Header, Footer und Co.
  • PressWerk-Episode 7 zu Pagebuildern.

Was ist eigentlich Gutenberg

  • Ist seit WordPress 5.0 im Core, alle Inhaltselemente sind jetzt einzelne Blöcke.
  • Ziel des Editors war und ist, Usern eine einfachere Umsetzung komplexerer Inhalte ohne Shortcodes oder selbstgeschriebenes HTML zu ermöglichen.
  • Legt gleichzeitig die Grundlage für weitere geplante Verbesserungen, von denen wir die ersten in WordPress 5.8 sehen werden.
  • Mit dem Gutenberg-Plugin kann die Vorab-Version des Editors getestet werden – nicht für Produktiv-Sites empfohlen.
  • Durch Plugins lässt sich der Editor durch weitere Blöcke und Funktionen erweitern.
  • Ist noch nicht ganz ein Pagebuilder.

Kann Gutenberg Pagebuilder ersetzen (uns sollte er es)?

  • Grundsätzlich kann mit Gutenberg schon viel umgesetzt werden, wenn es nicht bis ins kleinste Detail gehen soll.
  • Über Erweiterungen geht auch im Bereich Detail-Anpassungen schon einiges, dadurch wird man allerdings wieder abhängig von bestimmten Plugins.

Warum das Verlassen von Pagebuildern schmerzhaft ist

  • Zunächst: meist dürfte es sich schon jetzt lohnen, von Pagebuildern auf Gutenberg zu wechseln.
  • Meist muss die Website im Prinzip beim Wechsel noch mal neu gebaut werden.
    • alle Seiten und Beiträge, die den Pagebuilder nutzen, müssen in Gutenberg nachgebaut werden.
  • Die meisten Layouts lassen sich aber recht einfach mit Gutenberg nachbauen.
  • Bei komplexeren Modulen von Pagebuildern müssen gegebenenfalls passende Drittanbieter-Blöcke gesucht werden.
  • Mit Block-Patterns können sich häufig wiederholende Block-Layouts als Vorlage gespeichert werden. »Block-Patterns erstellen«-Artikel bei KrautPress.
  • Wechsel eher bei Relaunch empfehlenswert.
  • Dringende Empfehlung: Wechsel mit einer Staging-Site, nicht im laufenden Betrieb, auch wenn Plugins wie Gutenberg Ramp existieren.
  • In jedem Fall: Block-Editor ist die zukunftssichere Option.
  • Plugin zur Suche verwendeter Blöcke: Find My Blocks.

Gutenberg-Themes

  • Grundsätzlich kann Gutenberg ohne spezielle Themes genutzt werden.
  • Themes können aber bestimmte Funktionen von Gutenberg unterstützen, etwa:
    • Anpassen der Farbpalette im Editor an die Theme-Farben,
    • Anpassung der verfügbaren Schriftgrößen,
    • Unterstützung von einer weiten und vollen Breite für Blöcke,
    • Editor-Styles,
    • Block-Patterns.
  • Empfehlenswerte Themes:

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