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Description:
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Die Inzidenz der Leptomeningeosis carcinomatosa liegt bei ca. 3% aller solider Tumoren [1] und stellt eine Spätkomplikation dar. Die Tumor- aussaat an den Meningen ruft häufig eine Entzündungsreaktion hervor und kann von hier aus fokal oder flächig das Gehirn, Rückenmark oder die Hirnnerven infiltrieren. Von dort können sie diffus oder fokal das Parenchym von Gehirn und Rückenmark und die Hirnnerven infiltrieren Die klinische Symptomatik ist bunt, da die meningeale Tumoraussaat eine Erkrankung der gesamten Neuroachse darstellt. Die Tumorzellen breiten sich innerhalb der Leptomeningen oder im Liquorraum aus, besonders in den basalen Zisternen, der sylvischen Fissur und im Lumbosakralsack [2]. |