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Diese Folge wurde leider für etwa 21min von (Haus)tierischen und technischen Problemen geplagt, was der Tonqualität am Anfang abträglich war. Nichtsdestotrotz haben wir unter anderem wieder ein Kalendarium für euch, Neuigkeiten aus Medizin, Chemie, Geologie und Wissenschaftskommunikation, einige Empfehlungen und eine Konsum-technische Sonderrubrik. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Hören!
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Sendungsnotizen
Kalendarium: 1. Februar
Wissenschaftsnachrichten
(Nichts) Neues zum MERS-CoV
Erdbebenlichter sind offenbar elektrischen Ursprungs
Koffein macht nicht nur wach
- letztes Jahr wurde im Gehirn der positive Effekt von Koffein auf die Gedächtnisleistung in Bienen nachgewiesen
- Es folgt nun der Nachweis im Menschen an der University of California
- Der Test erfolgt an 160 Personen:
- Die Probanden mussten sich Bilder merken
- Im Anschluss gab es entweder ein Placebo, oder eine Kapsel mit 200mg Koffein
- 24h später mussten die Bilder klassifiziert werden: alt, neu, oder ähnlich
- Das Ergebnis zeigt, dass die Probanden mit Koffein vor allem viel besser unterscheiden konnten zwischen alten, und ähnlichen Bildern
- Die Dosis macht’s: Erst ab 200mg Koffein (~2 Espressi) war ein Effekt messbar, zu hohe Dosen machen zittrig & nervös
- Das Timing macht’s: Da Koffein einen positiven Effekt bei der Verfestigung des Gelernten hat, sollte der Koffeingenuss kurz nach dem Lernen erfolgen
- Originalartikel: Borota et al. (2014). Post-study caffeine administration enhances memory consolidation in humans. Nature Neuroscience (via NewScientist)
Win-Win-Win für Bildung und Wissenschaft
Energie aus Biomasse
- Bioethanol lässt sich entweder aus (relativ) einfach verwertbarer Biomasse gewinnen (z.B. Maisstärke), oder mit einigem Aufwand (Zersetzung zu einfachen Zuckern mittels Säuren und Enzymen) aus komplexen Strukturen (Lignin & Zellulose)
- Vielleicht lassen sich jetzt die heftigen Säuren und Enzyme umgehen, was auch Kosten sparen kann: Zersetzung von Lignin & Zellulose mittels verdünnter Schwefelsäure & γ-Valerolactone (GVL)
- Die neue Methode ist nach einem Jahr Entwicklungszeit bereits günstiger als die enzymbasierte Methode
- GVL lässt sich günstig und simpel selbst aus Biomasse gewinnen, und scheint noch mehr Potential zu haben!
- Entweder nutzt man es selbst als Sprit, oder man bastelt sich daraus Furane
- 2014 könnte das Jahr des Zellulose-EtOH werden, mit 50-60 Mio Gallonen
- Ein Problem könnte eigentlich nur der fehlende Markt werden, statt der hohen Produktionskosten, wie bisher. Es bleibt also abzuwarten!
- Originalartikel: Luterbacher et al. (2014). Nonenzymatic Sugar Production from Biomass Using Biomass-Derived γ-Valerolactone. Science (via Nature News)
- Korrektur: ionic, nicht iconic liquids
Die Kraft des Herzens
Empfehlungen
Nachtrag zu KNS014
Hausmeisterei 1
- Updatefrequenz eurer Podcatcher?!?
- Seite mit politisch relevanten Erkenntnissen anlegen?
- Dank für 300. Flattr-Klick nach Kaiserslautern!
Spaß am Gerät: Fairphone
Hausmeisterei 2: WordPress-Sicherheit
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