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Description:
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Originalhörspiel · Zwanzig Jahre nach dem Ende der NS-Zeit hält Bäuerin Anna Sawázka noch immer den Juden Mendel Horowitz versteckt, um "ihn vor der Deportation zu bewahren". Horowitz, der inzwischen nicht mehr für den Unterschlupf zahlen muss, hat längst erkannt, dass der Krieg vorbei ist, dennoch ist er geblieben. Autor Rolf Schneider sagte in seiner Dankesrede zum Hörspielpreis der Kriegsblinden 1967: "Die geschehene Geschichte wuchert fort. Das Trauma ist auch meine Gegenwart. Ich schrieb es auf." Originalhörspiel · Zwanzig Jahre nach dem Ende der NS-Zeit hält Bäuerin Anna Sawázka noch immer den Juden Mendel Horowitz versteckt, um "ihn vor der Deportation zu bewahren". Horowitz, der inzwischen nicht mehr für den Unterschlupf zahlen muss, hat längst erkannt, dass der Krieg vorbei ist, dennoch ist er geblieben. Autor Rolf Schneider sagte in seiner Dankesrede zum Hörspielpreis der Kriegsblinden 1967: "Die geschehene Geschichte wuchert fort. Das Trauma ist auch meine Gegenwart. Ich schrieb es auf." Auszüge aus den Reden der Preisverleihung im Bayerischen Rundfunk ( es sprechen der damalige Bundesvorsitzende des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands Franz Sonntag, der damalige BR-Intendant und ARD-Vorsitzende Christian Wallenreiter sowie der Autor Rolf Schneider) hören Sie hier:
https://www.br.de/mediathek/podcast/artmix-galerie/auszuege-aus-den-preisreden-zum-hoerspielpreis-der-kriegsblinden-1967-fuer-zwielicht/1832789 |