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Description:
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Neben Weimar war Berlin ein kulturelles Zentrum um 1800. Hier galten im Gegensatz zu Weimar republikanische Tugenden, sichtbar etwa durch die Gründung des Königlichen Nationaltheaters oder auch der Singakademie – dem ersten Chor, in dem Adelige und Bürger zusammen sangen. Berühmt war die Salonkultur - und nur in Berlin (neben Wien) gab es von Jüdinnen geführte Salons, die ein Anziehungspunkt für die ganze Stadt waren. Über diese Blütezeit führt Harald Asel ein Gespräch mit der Germanistin Marie Haller-Nevermann, die das Werk "Mehr ein Weltteil als eine Stadt – Berlin in der Zeit der Klassik und ihre Protagonisten" verfasste. |