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© Edward Virvel / unsplash.com
Es gibt Menschen, die man kaum bemerkt. Nicht, weil sie nichts wert wären – sondern weil sie leise leben. Am Rande der Gesellschaft. Sie tragen, halten, schuften. So sind es auch die Hirten in der Weihnachtsgeschichte. Sie hatten nichts Besonderes. Nur Nacht, Kälte und Routine. Sie waren die perfekten Menschen, um übersehen zu werden. Und genau da passiert´s: „Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und das Licht der Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie.” (Lukas 2,9a) Mitten in der Dunkelheit, mitten im Alltag, mitten in ihrem „Einfach nur durchhalten“ – bricht Gott rein. Gott leuchtet dorthin, wo keiner hinleuchtet. Vielleicht ist deine Nacht gerade still, kalt, schwer. Vielleicht hoffst du nicht mal auf ein Wunder. Aber manchmal reicht eine Nacht. Und ein Licht.
Samuel Wolff
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