Search

Home > ERF Plus (Podcast) > ERF Plus - Wort zum Tag Ein großzügiges Geschenk
Podcast: ERF Plus (Podcast)
Episode:

ERF Plus - Wort zum Tag Ein großzügiges Geschenk

Category: Religion & Spirituality
Duration: 00:04:44
Publish Date: 2025-12-22 23:00:00
Description:

Morgen ist es so weit. Die Geschenke stapeln sich bei vielen unterm Weihnachtsbaum oder auf einem Tisch.

Ich verschenke nichts, weil ich mich verpflichtet fühle, einer Person etwas zu überreichen. Oder weil wir uns ein Päckchen geschickt haben, seit wir uns kennen. Ich drücke mit einem Geschenk meinen Dank aus.

Wofür bin ich dankbar? Mir geht es mehr um die Person, die mir etwas schenkt oder die ich überrasche. Das eigentliche Geschenk ist der Mensch. Das schön verpackte Geschenk ist nur ein Zeichen für unsere Beziehung. Für den Dank, den oder die andere zu kennen. Mit ihr befreundet zu sein.

Die wichtigste Person in meinem Leben ist Jesus Christus. Er hat sich mir zu Weihnachten geschenkt. Als Baby in Bethlehem fing alles an. Seine Worte berühren mich auch 2000 Jahre später noch. Sein größtes Geschenk – sein Sterben für mich am Kreuz auf Golgatha und sein Auferstehen. Dadurch ist eine Tür geöffnet, die vorher verschlossen war. Die Tür, durch die ich im Gebet zu Gott gehe und ihn voller Staunen Vater nenne.

Aus diesem Grund möchte ich Jesus Christus etwas zu Weihnachten schenken. Wie kann ich das machen? Ich werfe keinen Geldschein Richtung Himmel. Aber ich überweise gerne eine zusätzliche Spende oder lege einen größeren Schein in die Kollekte des Weihnachtsgottesdienstes.

Freiwillig, ohne Verpflichtung, ohne schlechtes Gewissen. Aus Freude darüber, Jesus Christus zu kennen und durch ihn Gott selbst.

Ähnlich wirbt der Apostel Paulus in einer Spendenrede vor knapp 2000 Jahren um eine großzügige Kollekte, ein großzügiges Geschenk. Er bittet die Christen, die in Korinth in einer Gemeinde zuhause sind, um eine Spende für die Christen in Jerusalem. Die Spende selbst, aber auch die Höhe der Spende soll ein Ausdruck ihrer Beziehung zu Jesus Christus sein. Ein dankbares Zeichen für die Geschenke, die Gott ihnen in seinem Sohn Jesus Christus überreicht hat. Ein Zeichen für Gottes Gnade. Die ist für Paulus in Korinth z. B. daran erkennbar: Es gibt in Korinth etliche Christen. Sie haben sich mit manchen Ansichten und Ideen herumgeschlagen. Manche Christen sind verunsichert. Doch etliche sind tief in Jesus verwurzelt. Alle erinnert Paulus an das, was Gott sich eigentlich vorstellt. Dazu gehört es auch, großzügig zu sein, weil Gott kein Geizkragen ist.

Wenn Gott bis heute mir gegenüber so großzügig ist und seinen Sohn Jesus auf die Erde geschickt hat. Mir wieder und wieder vergibt. Warum will ich anderen nur ein oder zwei Euro abgeben?
 

Paulus bringt es so auf den Punkt: „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ (2. Korinther 9,6)


Jeder gespendete Euro ist bis heute ein Samenkorn, das ich im Reich Gottes aussäe. Ich kann ein Samenkorn in die Erde säen. Ich kann meinen Samen aber auch in einem Gartenbeet ausbringen. Es geht auch ein Feldrand oder ein ganzes Feld. Was wäre für Sie kärglich, also winzig klein - und was großzügig?

Spenden geht mit Vertrauen einher. Vertrauen in denjenigen, dem ich mein Geld überlasse. Aber auch Vertrauen in Gott und seine Möglichkeiten. Wenn ich großzügiger bin, vertraue ich darauf, dass mir am Ende nichts fehlen wird. Im Gegenteil. Ich bin die Beschenkte, weil ich Weihnachten nicht meine Geschenke unterm Tannenbaum zähle, sondern mit vielen anderen Christen Weihnachten feiere. Meine Spende ermöglicht es womöglich, dass jemand anderes von Jesus erfährt und sich der Gemeinde anschließt. Wäre das nicht wunderbar? Ein unvorstellbarer Segen?

Autor: Pastorin Elke Drossmann


Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden

Total Play: 0