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Christen feiern an Weihnachten, dass Gott als kleines Kind Mensch wird. Aber was bedeutet das genau? Gab Gott bei der Menschwerdung seine göttliche Seite völlig auf – oder blieb Jesus auch als Mensch durch und durch Gott?
Schon 325 nach Christus stritt die junge Kirche über diese zentrale Frage. Um sie zu klären, kamen Bischöfe im kleinasiatischen Nizäa (heute Iznik, Türkei) zu einem Konzil zusammen. Ihr Ringen führte zum Nizänischen Glaubensbekenntnis, das bis heute als ökumenisches Bekenntnis evangelische, römisch-katholische und orthodoxe Kirchen weltweit verbindet.
Hanna Willhelm spricht mit dem Theologen Prof. Dr. Andreas Heiser über die historischen und theologischen Hintergründe des Nizänums und erklärt, warum dieses Bekenntnis auch nach 1700 Jahren Orientierung bietet – für alle, die verstehen wollen, wer Jesus Christus ist und was er für den eigenen Glauben bedeutet.
Autor: Hanna Willhelm
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