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Nach Hause kommen ist etwas Schönes. Nach einer langen, vielleicht beschwerlichen Reise endlich den Heimatort erreichen, das eigene Haus oder die Wohnung betreten, wieder im eigenen Bett schlafen – das hat was. Hier kenn ich mich aus, hier fühl ich mich wohl; hier bin ich zu Hause.
Von einer glücklichen Heimkehr spricht auch der Prophet Jesaja. In Kap. 51,11 heißt es: „Die Erlösten des HERRN werden heimkehren. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.“
Der Hintergrund: das Königreich Juda war von den Babyloniern erobert, die Stadt Jerusalem völlig zerstört worden. Die Bevölkerung war zum großen Teil verschleppt worden.
Das war natürlich alles andere als eine Vergnügungsreise. Die Menschen sehnten sich verzweifelt nach ihrer Heimat zurück, nach ihrer Freiheit, nach den Lieben, die sie möglicherweise zurücklassen mussten.
In diese Situation hinein muss das eben zitierte Wort wie Balsam gewirkt haben. „Leute, verliert nicht den Mut, ihr werdet heimkehren! Freude wird sich breit machen; die Trauer, der Schmerz wird ein Ende haben!“
Und so kam es dann ja auch. Nach Jahrzehnten der Verbannung durfte das Volk Gottes tatsächlich heimkehren.
Und was hat dieses Wort uns heute zu sagen? Es sagt uns: Gott steht zu seinen Versprechen. Er hat gehalten, was er seinem Volk damals versprochen hat. Und er hält auch das, was er uns, was er Ihnen und mir versprochen hat. Auf ihn ist Verlass. Gott sei Dank!
Autor: Sabine Bohn
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