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Die Warnung des Mose und die Götzen unserer Zeit
Was für ein Wort! Mose zeigte dem Volk Israel genau auf, was passiert, wenn sie Gott vergessen. Was ist dann passiert? Sie vergaßen Gott und waren untreu dem, der sie gerettet hat und so viele Wunder vollbracht hatte.
„Altes Testament ist lange her", sagen die einen, die anderen sagen: „Was geht uns die Bibel an?" Die Bibel ist für alle Menschen geschrieben worden und die Bibel ist, als gesamtes Buch betrachtet, ein Liebesbrief von Gott an die Menschen. Ob Altes Testament oder Neues Testament, Gott will mit den Menschen Gemeinschaft haben und die Bibel hilft den Menschen zu begreifen, wie das funktioniert. Bis zum Vers 28 zeigt Gott auf, was passiert, wenn Menschen eigene Wege gehen und sich nicht um Gott kümmern. Wer heute in unsere Gesellschaft schaut, wird feststellen, dass vieles auch heute genauso passiert, wovor Gott die Israeliten damals schon warnte. Die Menschen dienen mit all ihrer Kraft Göttern, die keine wahren Götter sind.
Geld verdienen wird zum Götzen. Klar muss der Mensch arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber Überstunden ohne Ende? Die Familie leidet darunter, der Mann selbst oder die Frau leidet auch darunter. Viele Menschen definieren sich über den materiellen Erfolg – über Besitz. Ein Besitz, der über das normale Maß hinausgeht. Sport ist gut und richtig und wichtig, für manchen wird der Sport zum Götzen, als Ersatz für den beruflichen Erfolg oder für Beziehungen, die nicht funktionieren. Alles, was zu viel wird, ist irgendwann nicht mehr gesund. Alkohol kann ebenso zum Götzen werden und es gibt noch so viele andere Dinge, die den Menschen auch heute noch hindern, sich mit Gott zu beschäftigen.
Gottes Angebot: Wer sucht, der findet
Aber Gott macht ab Vers 29 den Menschen von damals wie auch den Menschen von heute das wundervolle Angebot: Wer Gott sucht, wird Gott finden, und Gott wird den Menschen, die ihn suchen, ein Gott sein, der sie nicht verlässt. Der König David schrieb viel später: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu Gott: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe." (Psalm 91,1-2) Was für eine Aussicht! Mit Gott an der Seite im neuen Jahr leben, trotz aller Schwierigkeiten wissen, da ist einer, der mich sieht, der mich liebt ohne Vorbehalte.
Zu wissen, da ist einer, der mich tröstet, wenn es nötig ist, egal wann der Mensch kommt, egal wie oft jemand nach ihm ruft, Gott ist da, er hört selbst die stillen Schreie. Zu wissen, Gott hört auf die Gebete, egal wie schwach der Glaube ist, Gott weiß um einen jeden, der ihn sucht und ihn braucht.
Der Sohn Gottes, Jesus Christus, ist dafür gestorben, damit alle Menschen die Möglichkeit bekommen, mit Gott zu leben. Wer zu Jesus Christus kommt und ihn um die Vergebung seiner Schuld bittet und von Herzen bereut und Buße tut, der wird jeden Tag aus der Gnade Gottes leben.
Neues Leben durch Gottes Liebe
Wer sein Leben mit Gott in Ordnung bringt, wird dadurch körperlich kein neuer Mensch, aber innerlich wird der Mensch neu, er wird durch die Liebe Gottes neu gemacht.
In der Bibel wird gesagt, es wird Neues werden, alte Gewohnheiten, Freunde, das ganze Leben wird sich ändern, weil Jesus Christus der Mittelpunkt im Leben geworden ist. Gott sagt in der Bibel, dass es dem Volk Israel gut gehen wird, wenn es sich an die Regeln hält, die Gott aufstellt.
Das Gleiche gilt für alle anderen Menschen auch. Wer sich an Gottes Regeln hält, wird gesegnet werden. Damit sind die Bewahrung und der Schutz durch Gott gemeint. Gott hält seine Hand über Menschen, die mit ihm leben. Natürlich gibt es Probleme und Schwierigkeiten und Sorgen, aber Gott hilft durch diese Probleme und Schwierigkeiten. Jesus Christus, der Sohn Gottes, sagt: „Kommet her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch stärken." (Matthäus 11,28) In der Gemeinschaft mit Gott ist ein freies Leben möglich. Nicht nur für den Einzelnen, auch die Kinder werden darin eingeschlossen, solange sie nicht selbst für sich entscheiden können.
Wenn sich Menschen fragen, kann es einen Neubeginn geben, sagt Gott: Ja, den kann es geben. Mit Gott gibt es immer die Möglichkeit, einen Neubeginn zu machen. „Meine Gnade ist jeden Tag neu", sagt Gott in seinem Wort. Wenn das so ist, dann können Menschen jeden Tag neu von dieser Gnade nehmen und aus dieser Gnade jeden Tag leben.
Gottes bedingungslose Vergebung
Diese Zusagen Gottes gelten für alle Zeiten, egal wie jung oder wie alt jemand ist. Wer Gott wirklich sucht, der darf ihn finden. Egal wie das Leben vorher war, ob jemand viel Schuld auf sich geladen hat oder ob jemand wenig Schuld auf sich geladen hat, Gott stößt keinen weg, der es ehrlich meint. In der Bibel wird von einem jungen Mann berichtet, der in seiner jugendlichen Ungeduld sein Erbe forderte und dann auszog (Lukas 15,11-24), um sein Leben zu genießen. Am Anfang war auch alles schön, er hatte neue Freunde und er ließ es richtig krachen. Dann war das Geld fort, die Freunde auch und das schöne Leben war auf einmal nicht mehr schön. Es ging dem jungen Mann immer schlechter, und als er Schweine hüten musste, da sah der junge Mann nur noch einen Ausweg: Er wollte zum Vater zurück. Der Vater sah vom Hause aus den Sohn kommen und lief voller Freude dem Sohn entgegen, er umarmte ihn, küsste ihn und er sorgte dafür, dass sein Sohn neue Kleider bekam.
So, genauso ist Gott zu den Menschen, die sich aufmachen, ihm zu begegnen. Gott rechnet nicht auf. Er ist jemand, der voller Liebe auf die Menschen wartet. Jeder Mensch, der mit Gott lebt, hat diese Liebe erfahren und darf sich jeden Tag neu mit dieser Liebe füllen lassen. Gott hat, wie der Vater bei dem Sohn, den Menschen vergeben. Die Schuld ist getilgt und Gott hat diese Schuld in die tiefsten Stellen des Meeres versenkt und er denkt nie mehr daran. Das ist wie ein Neuanfang, wieder zurück auf Start. Wenn dann wieder ein Fehler gemacht wird, der Mensch sündigt, dann kann er zu Gott kommen und ihn um Vergebung bitten, Gott vergibt. Gott ließ dem Volk Israel sagen: So sollst du heute wissen und es dir zu Herzen nehmen, dass der Herr Gott ist, oben im Himmel und unten auf der Erde und keiner mehr. Gott ist der Allmächtige, der mit den Menschen in Frieden leben möchte. Er hat keinen Gefallen daran, dass Menschen ohne Gott leben und keine Gemeinschaft mit ihm haben. Gott weiß, dass viele Menschen auf der Suche nach Frieden und Liebe sind und keinen Frieden finden, keine Liebe finden, solange Gott nicht in ihren Herzen wohnt. Darum bittet Gott die Menschen, sich ihm zuzuwenden und die Botschaft von der Liebe Gottes zu hören.
Kein Mensch, der diese Liebe erfahren hat, wird auf diese Liebe verzichten wollen. Sie ist wie der Regen, der die Wüste zum Blühen bringt und dadurch Leben möglich macht. Damals und heute.
Autor: Wolfgang Helming
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