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Wer etwas beweisen will, sollte ein schriftliches Dokument haben, in dem etwas schwarz auf weiß verbrieft ist. Der Ausdruck „Mit Brief und Siegel“ steht dafür, dass eine Absprache gültig ist.
Salopp gesagt: Man braucht für fast alles im Leben eine Bescheinigung von höherer Stelle. Zeugnisse, Urkunden, unterschriebene Bestätigungen aller Art – wer hätte davon nicht ganze Ordner in irgendeinem Regal stehen. Oder sie digital an einem sicheren Ort gespeichert.
Im Johannesevangelium geht es auch um eine Bestätigung von allerhöchster Stelle. Um das schriftlich festgehaltene Zeugnis, quasi die rechtmäßig besiegelte Urkunde, dass der Glaube an Jesus Christus kein Hirngespinst ist, sondern zum Leben führt.
Die vier Evangelien im Neuen Testament berichten schriftlich vom Leben Jesu – sie enthalten viele Begebenheiten, die Jesus mit seinen Zeitgenossen erlebt hat.
Und dann heißt es gegen Ende der Evangelien in Johannes 20: „Jesus hat vor den Augen seiner Jünger noch viele andere Zeichen getan. Sie sind nicht in diesem Buch aufgeschrieben. Was aber in diesem Buch steht, wurde aufgeschrieben, damit ihr festbleibt in dem Glauben: Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes! Wenn ihr das glaubt, habt ihr das wahre Leben durch ihn!“ (Johannes 20, 30-31 BasisBibel)
Na also – da steht es doch! Lesen, ernst nehmen und leben. Mehr geht nicht.
Autor: Annegret Schneider
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