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Vor einigen Tagen habe ich eine Komödie gesehen, in der ging es um eine Familie und ihre Beziehungen untereinander. Jede angefangene Unterhaltung endete in Diskussion und Streiterei. Natürlich war das Ganze komisch auf die Spitze getrieben. Trotzdem steckte ein Funken Wahrheit darin. Ist manchmal gar nicht so leicht, miteinander auszukommen, oder?
Das gilt für Familien genauso, wie für Freundschaften oder Kollegen. Überall, wo Menschen in Beziehung zueinander treten, gibt es Streitpotential. Deswegen hat vor knapp 2.000 Jahren der Apostel Paulus an die Christen in Rom folgende Zeilen geschrieben: „Lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient.“
Friede umfasst im jüdischen Verständnis Heil, Wohlbefinden, Gesundheit, Glück und Unversehrtheit. Es geht um die Harmonie in Beziehung zu sich selbst, zu anderen, zur gesamten Schöpfung und zu Gott. Friede ist der Idealzustand, in dem sich ein Mensch befinden kann.
Zu viel verlangt? Ich denke nicht! Paulus weiß, was mit Gottes Hilfe möglich ist. Außerdem beschreibt er hier ein Ziel, auf das ich Schritt für Schritt, Tag für Tag zugehen kann. Denn es sind die alltäglichen, kleinen Entscheidungen, die dem Frieden dienen.
Soll ich reden oder schweigen? Soll ich handeln oder warten? Dienen oder bedient werden? Freude schenken oder Hass säen? Dankbar sein oder unzufrieden?
Vermutlich kann ich Frieden nicht von jetzt auf gleich haben. Aber ich kann ihn Schritt für Schritt erreichen. Mit Gottes Hilfe.
Autor: Tobias Schier
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