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Solange es Menschen gibt, sehnen sie sich nach Glück. Bereits der israelitische König David stellte vor dreitausend Jahren die rhetorische Frage:
„Wer möchte sich nicht am Leben freuen und seine Tage im Glück zubringen?“ (Psalm 34,13 - BasisBibel) Die Antwort kann eigentlich nur sein: „Niemand!“ Interessant, welches Rezept zum Glücklichsein David vorschlägt: „Hüte deine Zunge vor böser Nachrede und deine Lippen vor verlogenen Worten. Halte dich fern vom Bösen und tue Gutes! Suche den Frieden und setze dich dafür ein!“ (Psalm 34,14-15)
Kurz zusammengefasst: Willst du glücklich sein, dann strebe nach einem ethisch vorbildhaften Leben! Dieses Konzept muss sich offensichtlich bewährt haben. Denn tausend Jahre später greift es der Apostel Petrus wörtlich wieder auf - in seinem ersten in der Bibel überlieferten Brief an die Christen in Kleinasien.
Daraus lerne ich: Glück erfahre ich nicht, indem ich Nabelschau betreibe – indem ich nur um mein eigenes Glück kreise.
Gott hat für mich eine viel größere Perspektive. Ich erfahre Glück, indem ich für meinen Mitmenschen lebe und nicht auf seine Kosten – indem ich sein Glück ins Auge fasse.
Wenn ich so darüber nachdenke … Das ist eigentlich genial! Denn so kann sich Glück verfielfältigen, potenzieren. Wenn ich mich auf Gottes Glücks-Rezept einlasse, werde ich zu einem echten Glücks-Bringer.
Autor: Oliver Jeske
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