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Das gibt’s ja tatsächlich auch im Jahr des Herrn 2024 noch: Orte ohne Netz! Empfangslöcher, wo auch das leistungsfähigste Smartphone kapituliert. Und das ist kein Wunder; das gute alte Festnetz verknüft zwar die etwas mehr als 40 Millionen Haushalte in Deutschland, aber längst nicht mehr alle Menschen haben überhaupt einen Anschluss. Und ein stabiles Funknetz braucht eine gehörige Zahl an Sendemasten und -Antennen. Das war und ist nicht überall gegeben. Und das kann dann zum Problem werden, wenn ich in Schwierigkeiten gerate. Fernab der Zivilisation den Fuß verstaucht – oder das Auto streikt – oder ich weiß keinen Rat, brauche aber dringend einen.
Und nun das Erstaunliche: Schon 3.000 Jahre VOR der Ära des Mobilfunks, schon 2.850 Jahre VOR der Erfindung des Telefons durch Philipp Reis haben sich Menschen Gedanken gemacht über Notrufe – und waren sich darüber im Klaren: Der Rettungsdienst, die helfende Instanz muss vor allem erreichbar sein. Durchgehend. 24/7. Und sie kannten zumindest eine Adresse, bei der das gegeben ist.
David, der Dichter auf dem Königsthron Israels, hat sich im Psalm 86 an Gott gewandt mit den Worten: „Herr, achte auf meinen Hilferuf! In meiner Not rufe ich zu dir, denn du wirst mir antworten.“
Gott ist erreichbar. Gott ist auf Empfang. Immer.
Autor: Markus Baum
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