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Erleichtert umarmt mich meine 14-jährige Tochter. Wir haben dringend eine warme Winterjacke für sie gesucht – und gefunden. Dafür ist meine Tochter mir jetzt sehr dankbar.
Wie müssen sich wohl Menschen fühlen, denen niemand neue Kleidung kauft? Die Apostelgeschichte des Lukas im Neuen Testament berichtet in Kapitel 9 von einer Frau aus dem heutigen Tel Aviv, die ein Herz für solche Menschen hatte. Unter anderem nähte sie Kleidungsstücke für mittellose Witwen. Als Tabita eines Tages unerwartet stirbt, trauern viele Menschen um sie und rufen Petrus. Er ist einer der engsten Freunde von Jesus gewesen. Von ihm erhoffen sich die Trauernden Hilfe. Tatsächlich erweckt Petrus Tabita mit Gottes Kraft wieder zum Leben.
Ich stelle mir vor, wie sich die Hilfsbedürftigen gefreut haben. Vielleicht ist manchen jetzt erst aufgefallen, wie wertvoll Tabitas soziales Engagement war. Sicher haben sich viele nachträglich bei Tabita bedankt, als sie wieder lebendig und gesund war.
Der Bericht über die hilfsbereite Tabita bringt mich zweifach zum Nachdenken: Wem kann ich noch zu Lebzeiten Dank erweisen? Und welche Bedürftigen brauchen heute herzerwärmende Worte oder meine Spende, um den kalten Winter zu überstehen? Beides macht glücklich: Dankbarkeit und Großzügigkeit.
Autor: Sonja Kilian
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