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Der langjährige britische Premierminister und spätere Literaturnobelpreisträger Winston Churchill soll einmal gesagt haben: „Es gibt drei Sorten von Menschen: solche, die sich zu Tode sorgen; solche, die sich zu Tode arbeiten; und solche, die sich zu Tode langweilen.“
Touché, denke ich. Churchill macht auf einen wichtigen Punkt aufmerksam. Viele Menschen machen sich das Leben selbst schwer! Die einen mit Sorgen, die den Schlaf rauben. Die andern nehmen die Arbeit viel zu ernst und schaden sich selbst. Und andere halten sich schön im Hintergrund, bleiben unter ihren Möglichkeiten – und verurteilen sich dann selbst für ihr langweiliges Leben.
Wenn ich in die Bibel schaue, finde ich eine vierte Sorte von Menschen – wenn sie sich denn darauf einlassen. Im 1. Petrusbrief, Kapitel 5 Vers 7 heißt es: „Alle eure Sorge werft auf Gott; denn er sorgt für euch.“
Wer diesem Rat folgt, sorgt sich nicht zu Tode, sondern wendet sich mit den eigenen Bedenken und Ängsten an Gott. Das ist jemand, der zuhört. Jemand, der für mich sorgt. Warum sollte ich mich also zu Tode sorgen? Ich kann Gott bitten: Bitte kümmere du dich darum! Dann kann ich die Sorgen nach und nach loslassen.
Lieber Winston, denke ich, deine Aussage braucht eine Ergänzung! Zumindest werde ich jetzt mit Gott sprechen und ihm meine Bedenken und Ängste von heute nennen. Ich bin gespannt, was passiert. Denn ich bin überzeugt: Gott sorgt für mich.
Autor: Joachim Bär
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