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Zu früh gefreut! Das könnte wieder mal eine Überschrift für eine auch von mir beobachtete Situation sein. Was ist passiert? Die Wetterbedinungen dieses Jahres haben vor allem in Wäldern wieder ihre Spuren hinterlassen. So manche Bäume und ganz Waldteile mussten zum Beispiel den stürmischen Winden nachgeben. Die Aufräumarbeiten begannen, aber nicht überall.
Manche Forstarbeiter kamen der Fülle an Anforderungen gar nicht hinterher. Andere haben sich bewusst dafür entschieden, den Wald danach einfach mal in Ruhe zu lassen. Eine positive Folge: Es gab eine Fülle an wilden Brombeeren! Wer wie ich diese leckeren Früchte mag, war begeistert. Doch leider nicht lange. Die dann lang anhaltende Trockenheit hat die vielen Früchte einfach kaputtgehen lassen. Zu früh gefreut. Vertrocknete kleine Beeren statt saftiger Leckerbissen.
Früchte sind für ein gutes Ergebnis auf gute Versorgung angewiesen. Aus sich selbst können sie diese nicht hervorbringen. Genau dieses Bild benutzt der Apostel Paulus, als er an die Gemeinden in Galatien schreibt: „Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.“ Der von ihm benannte Geist ist der Heilige Geist, der Geist Gottes, den Christen mit ihrem JA zu Gott geschenkt bekommen. Und auch Christen sind für die gute Frucht ihres Lebens auf diese Versorgung angewiesen. Allein - geht es nicht.
Autor: Hans Wagner
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