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Zitat: „Du total verblödetes Miststück“. Solche und auch noch ganz andere Kommentare finden sich in den sozialen Netzwerken zuhauf. Anonymität und Bildschirmdistanz befeuern dieses Verhalten auch noch. Das, was ich im direkten Gespräch so nicht formulieren würde, ist in Onlinekommentaren ganz einfach möglich.
In unserer Gesellschaft fehlt es massiv an Respekt und Freundlichkeit – von einem herzlichen Umgang ganz zu schweigen. Dabei sind die Auswirkungen dieser Dinge doch offensichtlich: Es erleichtert den Umgang miteinander und entspannt die Atmosphäre. Ein biologischer Blick zeigt mir: Wenn ich freundlich handle, setzt mein Gehirn das Hormon „Oxytocin“ frei. Oxytocin steigert nachweislich meine Sozialkompetenz und ich werde einfühlsamer.
Der Apostel Paulus hat also recht daran getan, als er vor knapp 2.000 Jahren die Christen in Ephesus in einem Brief schriftlich aufgefordert hat: „Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“
Wenn ich mich entscheide, freundlich zu sein, dann werde ich sogar noch freundlicher. Anderen vergeben, das gehört für Paulus mit dazu. Und sollte mir das alles mal schwerfallen, liefert Paulus ein Beispiel und Vorbild mit: Jesus Christus.
Ich möchte freundlich und herzlich behandelt werden? Das passiert am ehesten, wenn ich heute genauso bin: Freundlich und herzlich.
Autor: Tobias Schier
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