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Ein Blick in den Himmel. Ich bin vom Wolkenspiel fasziniert. Eine Wolke formt sich wie ein riesiger Sessel, auf dem bequem zehn Menschen Platz finden.
Vielleicht die zehn Zeugen, die im Hebräerbrief aufgezählt werden. Auf die Kapitel 12, Vers 1 verweist: „Wir sind also von einer ganzen Wolke von Zeugen umgeben. Deshalb wollen auch wir den Wettkampf bis zum Ende durchhalten und jede Last ablegen, die uns behindert, besonders die Sünde, die uns so leicht umschlingt“ (NeÜ).
Wofür stehen die Zeugen? Sie haben Gott vertraut. In Momenten, in denen ihr Umfeld ihnen Eigeninitiative nahegelegt hat.
Heute raten Menschen Christen oft: „Bete nicht so viel, mach lieber etwas. Bring deine Fachkenntnisse ein.“ Worauf setze ich mein Vertrauen? Auf mein Können, auf das, was andere Empfehlen, auf Gott, meinen Vater im Himmel?
Der Hebräerbrief legt nahe: Vertraue nicht dem, was Gott verrät. Liebäugle nicht mit der Sünde. Z. B. wenn es um mich und meinen Einfluss geht. Ich gefeiert werden will. Genau das soll ich ablegen, sonst bleibe ich unterwegs auf der Strecke. Was mir kurzfristig Vorteile verschafft, behindert mich mitten im Vertrauenswettbewerb, Gott zu erkennen.
Gott von falschen Ratgebern unterscheiden können; dabei hilft mir ein Blick auf einen Wolkensessel. Er erinnert mich an Zeugen, wie Abraham und Sara, wie Mose und Rahab. Und ich? Ich will die Zeugenzahl vergrößern.
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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