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Lieder beschreiben z. B. wer der Geliebte oder die Geliebte ist. Liebeslieder gab es zu allen Zeiten. Etliche finden sich in der Bibel. Auch ein Liebeslied über Gott. Wer ist Gott für den Beter? Für den, der das Gespräch mit Gott gewohnt ist?
Im Psalm 97 wird Gott als König besungen. Er ist der Schöpfer, der Retter und Richter der ganzen Welt. Er wird geliebt von seinem Volk. In Vers 10 heißt es: „Die ihr den Herrn liebt, hasst das Böse!“ (Einheitsübersetzung).
Die glühenden Verehrer Gottes verbindet mit Gott selbst, dass sie -wie er- das Böse hassen. Das Böse unausstehlich finden, ist mehr als das Böse übersehen. Das Böse wird nicht erklärt. Nicht gemieden. Es wird gehasst.
Manche Menschen machen es umgekehrt, sie lieben das Böse und hassen Gott und alle, die ihn loben und aus tiefsten Herzen lieben.
Doch der Beter lädt uns ein, sich auf Gottes Seite zu stellen. Ihn zu lieben, heißt, sich an seiner gerechten Art auszurichten. Zu vertrauen, dass das Böse eines Tages keinen Platz mehr hat. Dafür hat Gottes Sohn die Grundlage geschaffen, als er am Kreuz von Golgatha vom Hass des Bösen getötet wurde. Jesus, die Liebe in Person besiegt? Nein. Jesus lebt. Seit Jesu Auferstehung singen Christen nicht nur Liebeslieder über Gott, sondern besingen auch den Sieg über das Böse. Was für eine himmlische Aussicht!
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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