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Strahlewetter, Sonnenschein, alles scheint zum Besten. Jemand, der über das Wetter etwas anderes sagt, wird schnell zum Klimaspinner abgestempelt.
Noah sieht das anders. Er beschafft sich einen Bauplatz, er sammelt Holz, er baut eine Arche. Denn Noah weiß: Nicht mehr lange, dann wird die Flut kommen und alles fortreißen.
Diese Urgeschichte der Bibel dient tausende Jahre später im Neuen Testament dem Schreiber des Hebräerbriefes als Vorbild für Gottvertrauen. Noah baut seine Arche, weil Gott ihm das aufgetragen hat.
„Der Glaube ist ein Festhalten an dem, worauf man hofft –ein Überzeugtsein von Dingen, die nicht sichtbar sind.“ So schreibt der Autor des Hebräerbriefes über Noah.
Noah ist kein Klima-Aktivist. In der Geschichte von Noah geht es um Gottvertrauen. Und um das Festhalten an einer unbequemen Zukunftsaussicht, auch wenn Noah dafür ausgelacht wird - wie viele heute, die sich um das Klima Sorgen machen. Noah baut an gegen die eigenen Zweifel. Noah hält fest an Gottes Auftrag, auch wenn diese Zeit kein Zuckerschlecken ist. Noah weiß, dass Gott ihn durch eine schwere Zeit bringen wird, Noah hält daran fest, dass Gottes Verheißung wahr ist. Deshalb investiert Noah seine Kraft und vertraut auf Gott. Trotz aller Anfragen. Unbeirrbar und ruhig.
Autor: Andreas Odrich
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