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Vor Jahren hat mir der Referent einer beruflichen Fortbildung diese Regel eingeschärft: Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist noch lange nicht getan. Mit anderen Worten, bloß weil ich etwas gesagt habe, heißt das noch lange nicht, dass das passiert, was nach meinem Willen geschehen soll. Mein Gegenüber muss bereit sein, mir zu zuhören, fähig sein, mich zu verstehen und dann mit der Botschaft einverstanden sein und handeln.
Auf diesem Hintergrund verstehe ich die frustrierten Worte des Propheten Hosea, der im Auftrag Gottes sagt: „Wenn ich auch noch so viele meiner Gebote aufschreibe, so werden sie doch geachtet wie eine fremde Lehre“ (Hosea 8, Vers 12).
Gott hatte dem Volk Israel seine Gebote für ein gutes Leben vermittelt. Seit sehr langer Zeit war jedem Israeliten bekannt, was Gottes Anspruch ist und wie Leben im Sinne Gottes gelingen kann. Daran gehalten haben sich nur wenige. Und das hat letztlich dazu geführt, dass das Volk Israel ins Unglück stürzte.
Mir stellt sich die Frage, wie das heute ist. Gott hat durch Jesus Christus seinen Willen kundgetan. Wenn ich mich an das halte, was ich von Jesus als richtig erkannt habe, wird mein Leben gelingen. Das sagt die Bibel.
Gut, damit ist nur noch eines zu klären: Wann beginne ich damit?
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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