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Vor langer Zeit denkt ein Mann namens Etan über Gottes Güte und seine Vollkommenheit nach. Aus seinen Gedanken entsteht ein Gebet, das in der Bibel als Psalm 89 überliefert wird.
Staunend und mit ausdrucksstarken Worten beschreibt Etan Gottes Wirken. Er beginnt sein Gebet mit den Worten: Ich will singen von der Gnade des HERRN ewiglich und seine Treue verkünden mit meinem Munde für und für.
Einige Verse weiter heißt es: „Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist. Nord und Süd hast du geschaffen“ (Psalm 89, Verse 12 und 13).
Etan schaut sich um und gerät über das, was er beobachtet, ins Staunen. Wie ist das bei mir, frage ich mich. Bin auch ich in der Lage, um mich herum Gottes Wirken zu erkennen? Kann ich einstimmen in Etans Gebet?
Mir kommt ein weiterer Gedanke: Kann es sein, dass ich manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe? Kann es sein, dass ich nicht aufmerksam hinschaue oder das für selbstverständlich nehme, was mir begegnet?
Ich wünsche mir einen wachen Blick, der Gottes Wirken erkennt. Und ich möchte – wie Etan – Gott für das Gute danken, das ich erlebe.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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