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Description:
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Das Volk Israel lebte vor 2.600 Jahren zerstreut unter den Völkern, zum Beispiel in Babylonien. Ein halbes Jahrhundert später endete die Verbannung; zumindest ein Teil der Israeliten konnte heimkehren, und sie fingen an, ihre zerstörte Hauptstadt Jerusalem wieder aufzubauen. Genau wie den Tempel, das zentrale Heiligtum. Den Ort, an dem sie Gottbegegnen konnten.
Die Bauarbeiten wurden ständig unterbrochen, und irgendwann waren den Leuten ihre eigenen Häuser wichtiger als der Tempel. Sie investierten lieber in die eignen vier Wände. Da tritt der Prophet Haggai auf den Plan. Er ermahnt und ermutigt seine Landsleute, die Arbeiten am Tempel wieder aufzunehmen. Gott spricht durch den Propheten unter anderem mit folgenden Worten zu den Menschen: „Mir, dem HERRN, dem allmächtigen Gott, gehört alles Silber und Gold. Der neue Tempel wird den früheren weit in den Schatten stellen, so prachtvoll wird er sein!“ (HfA)
Für mich enthalten diese Sätze zwei Aussagen, die auch heute noch wichtig sind. Nr. 1: „Dem allmächtigen Gott gehört alles Silber und Gold“. Alles, was ich habe, gehört nicht mir. Alles Geld auf dem Konto, all mein Besitz ist mir nur geliehen. Der eigentliche Eigentümer ist der Schöpfer der Welt: Gott.
Nr. 2: „Der neue Tempel wird prachtvoll sein.“ An Pfingsten feiern die Christen weltweit, dass Gott durch seinen Heiligen Geist in ihnen wohnt. Der Apostel Paulus hat sogar behauptet: Seitdem bilden die Gläubigen den Tempel (1. Kor. 3,16/Eph 2,20ff). Wer sein Leben mit Gott lebt, ist Teil dieses Bauwerks. Und das wird prächtig und zum Staunen sein.
Autor: Tobias Schier
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