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Wieder einmal setzt sich Jesus über das hinweg, was man tut und was nicht. Auf Bitten eines römischen Offiziers hin, heilt er dessen schwerkranken Knecht. Aber nicht nur das. Jesus lobt den Glauben dieses Fremden.
Für Leute, die sich von Römern unterdrückt fühlen, ist das eine Zumutung. Aber Jesus geht noch einen Schritt weiter. Er kündigt etwas an, dass für fromme jüdische Ohren nur schwer zu ertragen ist. Über die Heiden, also jene, die nach damals landläufiger Sicht nicht zu den von Gott Auserwählten gehören, sagt Jesus:
Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen. Matthäus 8, Vers 11
Die Tafelgäste, die einmal mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmel feiern werden, sind Menschen aus allen Epochen, Kulturen und Völkern. Sie und ich sind ausdrücklich eingeschlossen. So verstehe ich die Worte von Jesus.
Vielleicht fragen Sie sich, was Sie qualifizieren könnte, um an diesem Festmahl teilzunehmen. An dieser Stelle hilft ein Blick in die Bibel. Jesus rühmt den Glauben des römischen Offiziers. Ihm sind nicht die guten Werke oder die herausgehobene Stellung in der Gesellschaft wichtig. Einzig und allein das Vertrauen auf Jesus und seine Möglichkeiten zählt.
Der Gedanke, dass mein Glaube an Jesus Christus und sein Erlösungswerk für den Zugang zu Gottes Fest reicht, diesen Gedanken finde ich großartig.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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