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Manchmal geht es mir nicht gut. Dann kämpfe ich mit ein paar „Baustellen“, die mir sehr zusetzen. In meinem Fall will der Rücken nicht immer so, wie ich das gerne hätte.
Und wenn es dann wieder einmal so weit ist, dann fallen mir bestimmte Dinge schwer. Dazu gehört auch, dass es mir nicht leichtfällt, in diesen Momenten Gott zu loben.
Heute lese ich die Aussage eines Psalmbeters, der für sich beschließt: Meine Zunge soll singen von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind gerecht. (Psalm 119, Vers 172)
Diese Worte klingen so, als ob sie mit Bedacht vom Psalmbeter ausgesprochen werden. Egal, wie die Umstände sein mögen, er will jetzt Gott loben. Warum? Weil Gottes Weisungen gerecht und damit gut sind.
Verstärkt wird dieser Eindruck durch den Umstand, dass sich Psalm 119 hauptsächlich mit Gottes Weisungen beschäftigt.
Mir kommt ein Gedanke: Wie wäre das, wenn ich weniger in mich hineinhorche? Wenn ich das bei Seite lege, was mir zusetzt? Wenn ich das Zwicken und Zwacken oder die anderen Unpässlichkeiten ignoriere und mich stattdessen bewusst ausrichte auf das Gute, dass mir in Gottes Wort begegnet?
Könnte es sein, dass mir das gut tun wird? Um das herauszufinden, muss ich es ausprobieren. Und deshalb soll heute für mich gelten: Ich will auf dein Wort achten; denn deine Gebote sind gerecht.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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