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Was für ein Bild haben Sie von Gott? Und damit meine ich jetzt natürlich nicht irgendein Gemälde, das Sie in Ihrer Wohnung haben, wie etwa „Die Erschaffung Adams“ des berühmten italienischen Malers Michelangelo. Nein, ich meine: Welche Vorstellung haben Sie von Gott?
Diese Vorstellung hängt damit zusammen, wie Ihnen Gott vermittelt wurde. Entweder im Elternhaus oder im Religionsunterricht in der Schule oder in der Kirche oder wo auch immer. Kindern wird gerne vom lieben Gott erzählt, der alles wieder gut macht. Manche Leute folgern daraus, dass Gott nicht ganz ernst zu nehmen ist, und das in jeder Hinsicht.
Andere Menschen haben dagegen ein ganz anderes Bild von Gott. Für sie ist Gott alles andere als lieb. Er achtet stets darauf, dass alle Regeln eingehalten werden, und manchmal ist er grausam, wenn ein Mensch es nicht schafft, sie einzuhalten.
In der Bibel wird Gott sehr unterschiedlich beschrieben. So ist er streng und unnachgiebig, auf der anderen Seite aber auch gnädig und freundlich. Aber vor allem ist er ein heiliger Gott. Der Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat und dem Geschöpfe wie Sie und ich dafür Ehrfurcht entgegenbringen sollen.
Davon ist besonders oft in den Psalmen zu lesen. So heißt es in Psalm 99 Vers 5: „Betet den HERRN an, unseren Gott! Fallt vor seinem Thron nieder, denn er ist der heilige Gott!“ Bei allem, was ich über Gott gehört habe und wie mein Bild von ihm aussieht, sollte ich das nicht vergessen.
Der Gott, von dem in der Bibel berichtet wird, ist der heilige Gott. Er allein ist würdig, dass ich ihn anbete und ihm alle Ehre entgegenbringe, die ich als Mensch erweisen kann.
Autor: Horst Kretschi
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