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Es gibt Dinge, die will ich gar nicht wahrhaben. Die belasten mich nur. Und womöglich kann ich sowieso nichts daran ändern. Manchmal ist es gar nicht so schön, zum eingeweihten Kreis der Informierten zu gehören.
Womöglich wäre es mir genauso gegangen, hätte ich vor 2.000 Jahren zum engsten Kreis der Vertrauten um Jesus von Nazareth gehört. Jesus sagte zum Kreis der 12 Männer, die mit ihm unterwegs waren:
„Wir ziehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird alles in Erfüllung gehen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben.“ (Matthäus 18,31 – BasisBibel)
Er spricht davon, dass er misshandelt, ausgepeitscht und schließlich getötet wird.
Wer will das schon vorher so genau wissen? Ganz ehrlich, mich hätten diese Worte überfordert. Und da bin ich schon fast froh, dass es den Nachfolgern von Jesus damals genauso ergangen ist.
Doch ich lerne aus alledem auch etwas: Jesus breitet den Menschen, die ihm vertrauen, nicht die Zukunft aus, um sie niederzudrücken und wie begossene Pudel damit allein zu lassen.
Bis heute gilt: Als Christ kann es mir passieren, dass Gott mich auf etwas vorbereitet. Manchmal treten dabei unbequeme Wahrheiten zu Tage. Aber sein Anliegen ist es, dass ich dann vorbereitet bin und nicht barsch auf der Nase lande.
Autor: Oliver Jeske
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