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Unsere jüngste Tochter fährt nun auch Auto. Vor der Fahrt stellt sie sich den Sitz ein. Und – ganz wichtig – sie verbindet ihr Handy mit dem Autoradio. Sie will ja ihre Musik hören. Und: Unsere Tochter justiert die Rückspiegel. Damit sie auch nach hinten den vollen Durchblick hat.
Zurückschauen. Ich habe den Eindruck, dass das heutzutage kaum noch angesagt ist. Meistens geht es um den Blick nach vorne. Um die Zukunft.
Von Gott lerne ich: für mein Leben ist es genauso wichtig, dass ich auch den Blick zurück wage. Dass ich mich daran erinnere, was Gott früher alles getan hat. Salomo - König in Israel – hat das vor knapp 3.000 Jahren so formuliert: „Der Gott Israels - unser Gott - er stehe nun auch uns zur Seite! So wie er unseren Vorfahren beigestanden hat. Er möge uns nie verlassen oder verstoßen.“
„Der Gott Israels stehe nun auch uns zur Seite! So wie er unseren Vorfahren beigestanden hat.“ Salomo erinnert daran, was Gott in der Vergangenheit getan hat. Die übermächtige Streitmacht der Ägypter konnte dem Volk Israel nichts anhaben. 40 Jahre lang hat Gott sein Volk in der Wildnis versorgt. Und Gott ist den Israeliten zur Seite gestanden, als sich die Völker im Land Kanaan gegen Israel gestellt haben.
Ich erinnere mich auch daran: Gott hat meinen Eltern geschenkt, dass sie Christen geworden sind. Und ich habe miterlebt, wie Gott sie getragen hat. Bis zu ihrer letzten Stunde.
Ja. Ich will immer wieder in den „Rückspiegel“ schauen. Denn der Blick auf das, was Gott schon alles getan hat – der hilft mir. Und ich gehe zuversichtlich voran.
Autor: Steffen Brack
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