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Das Johannesevangelium, Kapitel 17 enthält ein Gebet Jesu, das in meiner Bibel mit „Das hohepriesterliche Gebet“ überschrieben ist.
Schon die Platzierung im Johannesevangelium macht deutlich, dass es sich um eine Art Vermächtnis handelt. Was Jesus hier betet, hat demnach wesentlichen Charakter.
Ich spüre etwas von der herzlichen Verbundenheit, die Jesus zu seinem himmlischen Vater hat und auch davon, wie wichtig ihm seine Jünger sind.
Ein Gebetsanliegen fällt mir besonders auf. Jesus betet für seine Jünger:
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. (Johannes 17, Vers 15)
Zwei Gedanken kommen mir in diesem Zusammenhang:
Jesus möchte, dass die Menschen, die ihm nachfolgen, im Leben stehen. Sie sollen sich im Alltag bewähren, ihr Umfeld gestalten und anderen zum Segen werden. Mit anderen Worten: Ich habe eine Aufgabe in dieser Welt auszufüllen.
Das ist das eine. Das andere betrifft eine Realität, der sich jeder Christ stellen muss: der Einfluss des Bösen in dieser Welt.
Wenn Jesus vom Bösen spricht, dann können Personen oder aber Weltanschauungen gemeint sein.
Egal, wie sich das Böse zu erkennen gibt, ich kann mit dem Schutz Gottes rechnen, weil Jesus seinen himmlischen Vater darum gebeten hat.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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