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„Du hältst doch deinen Termin ein?“ Fragen die Christen in Korinth Paulus. Er schreibt: „Ja“ und dann kommt er doch nicht. Paulus hat nun ein Problem.
Er erläutert, warum er sein Versprechen nicht einhält. Nicht weil er leichtfertig „Ja“ gesagt hat. Es liegen Gründe vor, die Paulus im zweiten Korintherbrief beschreibt.
Ja, heißt tatsächlich Ja bei Paulus. Darauf legt er großen Wert. Wie will Paulus sonst ein glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums sein?
Das Evangelium beinhaltet Versprechen, die Gott durch seinen Sohn Jesus Christus eingelöst hat. Jesus hat den Weg zu Gott frei geräumt, als er am Kreuz starb. Der Weg war durch die Sünde verstopft. Mit Jesu Auferstehung steht einer Beziehung zum himmlischen Vater nichts mehr im Weg. Weil Gott zu seinem Wort steht, steht Paulus auch zu seinem Wort. Paulus bekräftigt das mit dem griechischen und hebräischen Ausdruck für Ja, in dem er im 2. Korintherbrief, Kapitel 1, Vers 20 schreibt:
„Was immer Gott an Zusagen gemacht hat – in seiner Person finden sie alle ihre Erfüllung. Er ist das Ja, und deshalb sprechen wir auch unter Berufung auf ihn zur Ehre Gottes das Amen.“ (NGÜ)
Wenn Ja, ja ist, ist Gott selbst glaubwürdig, sein Zeuge Paulus ebenfalls. Ich möchte auch so eine glaubwürdige Zeugin sein und Sie?
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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