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Geschrei aus dem Kinderzimmer. „Mama – der Julian hat schon wieder meine Figuren genommen!“ Die Mutter lässt genervt die Spülbürste ins Wasser fallen, atmet tief durch und geht rüber, um die beiden Streithähne zu besänftigen. Sie sagt vielleicht so etwas wie: „Warum streitet ihr überhaupt? Spielt doch gemeinsam. Ihr seid Geschwister, ihr solltet zusammenhalten.“
Beim Hören der Nachrichten gehen meine Gedanken in eine ähnliche Richtung. Ich frage mich: Gibt es keine Möglichkeit für ein gutes Miteinander in dieser Welt? Warum gibt es Krieg und Leid? Wann hört das auf? Vielleicht sind diese Gedanken zu kurz gedacht und naiv. Doch der Prophet Sacharja macht mir Hoffnung. Schon 500 Jahre vor Christus kündigt er an: Es werden viele Völker sich zum HERRN wenden und sollen sein Volk sein. Irgendwann also werden sich viele Menschen - ja, ganze Völker - Gott zuwenden und zu seiner Familie gehören. Das schenkt mir Hoffnung auf tiefen Frieden und uneingeschränkte Harmonie.
Noch ist es leider nicht so weit. Die Vision des Sacharja hat sich bislang erst in Ansätzen erfüllt. Als das einmal jemand der holländischen Uhrmacherin und Evangelistin Corrie ten Boom sagte, antwortete sie: „Ich sehe das ganz anders. Das ist wie bei den Glühwürmchen in der Nacht. Hier ein Glühwürmchen und dort eins und da noch eins. Überall rund um die Welt lauter kleine Lichter.“
Das ermutigt mich, mein Licht leuchten zu lassen, gerade jetzt in der Adventszeit. Machen Sie mit?
Autor: Melanie Bonnkirch
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