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„Ich hasse es, wenn morgens das Wasser in der Dusche nicht warm wird.“ „Ich hasse es, wenn die Internetverbindung ständig abbricht.“ „Ich hasse es, …“ Solche Sätze rutschen nicht nur mir schnell mal raus. Wenn ich drüber nachdenke, ist „Hass“ ein sehr endgültiges, ja fast brutales Wort. Passt das in diese Zusammenhänge oder jammere ich hier nur auf hohem Niveau und sollte vielleicht an meiner christlichen Einstellung arbeiten?
So einfach ist das nicht! Denn Hassen ist nicht grundsätzlich falsch. Der Apostel Paulus schreibt vor knapp 2.000 Jahren in seinem Brief an die Gemeinde in Rom folgenden Satz: „Hasst das Böse.“ Was ist „das Böse? Das Böse ist all das, was Beziehungen und Menschen zerstören möchte: Lüge, Neid, Selbstsucht usw.
Paulus schreibt weiter in seinem Brief: „Hängt dem Guten an.“ Gut ist all das, was von Gott kommt. All das, was Beziehungen und Menschen heilen und aufbauen möchte: Gnade, Verständnis, Sanftmut usw.
Diese Anweisungen gelten nicht nur damals für die Gemeinde in Rom, sie gelten genauso für mich und meine Beziehungen heute. Sie sollen bestimmt sein von der Liebe Gottes.
Und wie schaffe ich das im Alltag? Wie setze ich konkret um? Allein mit der Hilfe Gottes. Er weiß, was böse und was gut ist. Mit ihm gemeinsam lerne ich lieben – und können auch Sie lieben lernen, weil er die Liebe ist.
Autor: Tobias Schier
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