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„Alle Menschen sind Ausländer. Fast überall.“ Vor Jahren hatten viele diesen Satz als Aufkleber auf ihrem Auto. Und so simpel die Aussage erscheint. Sie ist absolut logisch. Es gibt 194 vollständig anerkannte Staaten auf der Welt. Und in 193 davon bin ich Ausländer.
Gott lässt keinen Zweifel daran: Jeder Mensch ist gleich wertvoll. Völlig unabhängig von seiner Staatsangehörigkeit (5. Mose 10,18-19). Völlig unabhängig von Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Beruf, Einkommen. Und was wir Menschen uns noch so alles einfallen lassen, um Menschen zu bewerten. Bzw. abzuwerten.
Jesus sagt einmal: „Ich bin ein Fremder – ein Ausländer - bei euch gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ Das klingt beim ersten Hören vielleicht etwas merkwürdig. Was Jesus meint: Er identifiziert sich mit jedem einzelnen Menschen, der an ihn glaubt. Und zwar so sehr, dass alles, was einem seiner Leute passiert, das geschieht Jesus selbst (vgl. Apostelgeschichte 9,4-5).
Bis heute müssen manche Christen fliehen - weil sie an Jesus glauben. Und darauf bezieht sich Jesus hier. Wenn ich einen Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit freundlich aufnehme – dann kann es durchaus sein, dass ich mich um einen Menschen kümmere, der an Jesus glaubt. Und damit tue ich dann sogar Jesus selbst etwas Gutes.
Gott will, dass wir Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit würdig behandeln. Und wenn darunter Christen sind, dann begegnet uns mit ihnen sogar Jesus.
Autor: Steffen Brack
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