|
„Tod oder Leben?“ fragte mich als Kind jemand und hielt mir eine Spielzeugpistole entgegen.
„Tod oder Leben?“ fragt Gott keineswegs spielerisch sein Volk Israel. Mit ihrem Verhalten konnten Israeliten wählen zwischen Segen oder Fluch.
„Tod oder Leben?“ das ist die Streitfrage zwischen Jesus und einer religiösen Gruppe in Israel – den Sadduzäern. Sie können sich nicht vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Doch Jesus erschließt gerade dieses Leben nach dem Tod, wenn Menschen mit dem Kreuz Jesu den Weg des Segens wählen.
Jesus stellt klar: Unser Leben ist nur bedingt vergleichbar mit dem Leben bei Gott im Himmel. Die Hochzeit mit Jesus macht alle anderen Hochzeiten überflüssig. Gott umgibt sich mit Lebenden. Dafür steht eine Bezeichnung, die auch die Sadduzäer von Kindheit an kannten: Der Gott Israels ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Jesus argumentiert weiter:
„Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.“ Fundstelle ist das Lukasevangelium, Kapitel 20, Vers 38.
Mit anderen Worten, der Himmel ist kein Friedhof. Gott geht nicht von Grab zu Grab. Gott hat Abraham vor sich, Jakob, Isaak, Mose und Elia und Reinhard, Ilse, Lothar, Renate, Günther, Martin – alle die, die mit Jesus an ihrer Hand, gestorben sind.
Autor: Pastorin Elke Drossmann
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden |