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Wissen Sie, was ich an hellem Weizentoast nicht mag? Man wird einfach nicht satt! Mein bester Freund und ich haben dafür ein eigenes Wort geprägt: Toastrausch. Man stopft das Brot einfach in sich hinein, und hinterher ist der Hunger immer noch da.
Man wird nicht satt! Das ist auch ein wichtiges Kriterium, wenn es um die spannende Frage geht: Wie erkenne ich Gottes Reden zu mir? Kommt ein Gedanke oder eine Botschaft wirklich von Gott – oder ist es auf menschlichem Mist gewachsen?
In der Bibel gibt Gott durch seinen Propheten Jeremia einen entscheidenden Ratschlag:
„Der Prophet, der einen Traum hatte, kann auch nur seinen Traum erzählen; aber der, zu dem ich gesprochen habe, der wird zuverlässig mein Wort ausrichten. Man wird doch noch Weizen von Spreu unterscheiden können.“
Spreu ist nicht nahrhaft. Weizen hingegen – als Vollkorn – macht satt. Und so ist die Frage legitim: Stillt das, was mir ein anderer im Namen Gottes sagt, wirklich meinen Hunger? Meinen Hunger nach Leben, nach Frieden mit Gott und vielem mehr? Oder trifft es mich eher wie eine eiskalte Dusche und lässt mich wie einen begossenen Pudel zurück?
Es lohnt sich für mich, dass ich mich auf die Suche nach Gottes Wort für mich in einer bestimmten Situation mache: im Gespräch mit anderen Christen – und natürlich beim Lesen der Bibel. Und ich sollte nicht aufhören zu suchen, bis ich merke: Ja, jetzt bleibt kein geistlicher Hunger mehr zurück.
Übrigens: Statt Toast zu essen, backe ich lieber selbst Brötchen. Da weiß ich, was drin ist. Und ich sage Ihnen: Meine Brötchen machen richtig satt!
Autor: Oliver Jeske
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