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Menschen können Menschen eine Menge vormachen. Wer kann schon hinter unsere Fassade blicken? Was in uns wirklich abläuft ist auch unsere Sache. Manchmal ist es jedoch gerade zu tragisch, dass wir viele Masken tragen, nur um unser wahres Gesicht nicht zu zeigen.
Klar, wir wollen uns keine Blöße geben. Menschen tragen auch oft viele Heimlichkeiten mit sich herum. Nun, man muss nicht jedem erzählen, wie es einem wirklich geht oder was man so treibt. Heimlichkeiten können unser Leben aber auch immens kompliziert machen und uns sogar in Gefahr bringen.
In der Bibel, im Alten Testament, haben die Menschen gedacht, sie könnten vor Gott etwas verbergen. Da waren sie aber, wie man landläufig so sagt, schief gewickelt. Darüber war Gott erbost. Denn sie hätten es besser wissen müssen. Da heißt es: „Weh, die verborgen sein wollen vor dem HERRN, ihr Vornehmen zu verhehlen, und ihr Tun im Finstern halten und sprechen: Wer sieht uns, und wer kennt uns?“
Hier denken Menschen, sie könnten dem Blickfeld Gottes entrinnen. Könnten ihr schlechtes Handeln vor Gott verbergen. Könnten ihre finsteren Gedanken vor Gott verschleiern. Könnten ihn hintergehen, ohne dass Gott es merkt. Wie klein machen sie doch Gott damit. Ein Gott, den man überlisten kann. Weit gefehlt! Der allmächtige Gott sieht und weiß alles.
Muss uns das Angst machen? Nein! Allerdings: Wenn er in unser Innerstes schaut und es durchleuchtet, kann uns das schon auch weh tun. Wenn er wunde Punkte bemerkt, da wo mein Leben eben nicht in Ordnung ist, nicht wahrhaftig; wenn ich in Gefahr bin mich von ihm zu entfernen. Letztlich ist es aber heilsam. Ich bin von Gott erkannt und etwas Besseres kann mir nicht passieren.
Autor: Ulrike Schild
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