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Die Umstände, in denen sie schuften müssen, sind unerträglich. Die Lage der versklavten Israeliten ist trostlos. Eines Tages taucht ein alter Mann auf. Es ist Mose. Vor vielen Jahren war er schon einmal in aller Munde gewesen. Damals war er am Hof des Pharaos in Ungnade gefallen und hatte fliehen müssen. Jetzt ist er wieder da. Er hat folgende Botschaft von Gott für die Israeliten:
Ich will euch annehmen zu meinem Volk und will euer Gott sein, dass ihr’s erfahren sollt, dass ich der HERR bin, euer Gott, der euch wegführt von den Lasten, die euch die Ägypter auflegen. 2. Mose 6, Vers 7
Was Mose verkündet, ist für die Israeliten damals, vor vielleicht 3.200 Jahren, undenkbar. Die Bibel stellt fest:
Mose sagte das den Israeliten; aber sie hörten nicht auf ihn vor Kleinmut und harter Arbeit. 2. Mose 6, Vers 9
Wie tragisch! Gott will eingreifen und Israel aus seiner Not befreien. Aber die Leute wenden sich ab vor lauter „Kleinmut und harter Arbeit“.
Ich frage mich, inwieweit das auch heute noch so ist. Kann es sein, dass die Last der vielen Aufgaben meinen Blick vom Wesentlichen ablenkt? Kann es sein, dass meine Probleme so groß erscheinen, dass ich Gott nicht mehr zutraue, mir helfen zu können?
Wie gut, dass Gott sich damals vom Kleinglauben der Israeliten nicht hat beeindrucken lassen. Er hat sie trotzdem befreit und in eine bessere Zukunft geführt.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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