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„Wir müssen unbedingt noch die letzten Kirschen am Baum pflücken, und ihr müsst Unkraut jäten!“ meint mein Schwiegervater. Ich stimme ihm zu. Doch aus meiner Sicht übertreiben es meine Schwiegereltern manchmal mit der Landwirtschaft. Dann frage ich sie: „Werdet ihr etwa am Ende eures Lebens bereuen, dass ihr den Garten nicht noch besser gepflegt habt? Darauf kommt es doch nicht an!“
Aber worauf kommt es im Leben wirklich an? Paulus, ein früher Christ und Gemeindegründer, hat alles daran gesetzt, Menschen in das Licht eines Lebens mit Jesus Christus zu ziehen. Das war seine Lebensaufgabe. Dabei kannte er Schwäche, Missverständnisse und Unzulänglichkeit. Und am Ende seines Lebens steht für ihn fest: Er hätte gern noch mehr erreicht.
‘Trotzdem blickt Paulus mit innerem Frieden auf seine Zeit auf der Erde zurück. In einem Brief an einen seiner Weggefährten, im 2. Timotheusbrief Kapitel 4 Vers 7, schreibt er: „Ich habe den guten Kampf gekämpft.“ Paulus war nicht perfekt. Aber er ist drangeblieben. Gott sucht keine Super-Performer und ehrgeizigen Macher, sondern treue Nachfolger. Wer durchhält und immer wieder aufsteht – der hat den Lauf erfolgreich vollendet.
Auch ich möchte am Ende sagen: Ich habe für das Richtige gekämpft; habe bis zum Schluss geglaubt und gehofft – und darf jetzt alles von meinem himmlischen Vater erwarten. Für die Früchte sorgt letztendlich er. Wie beim Kirschbaum habe ich Wachstum und Reife nicht in der Hand. Gott wird es gut machen. Ich vertraue darauf: Meine Treue wird belohnt, nicht meine Leistung.
Autor: Sonja Kilian
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