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Etwa 48 Stunden dauert es noch, dann wird Mark Selby das Crucible Theatre in Sheffield betreten und die Snooker-Weltmeisterschaft 2018 als Titelverteidiger eröffnen. Er wird dann in einem Match, das im Modus „best of 19“ ausgetragen wird, auf einen der 26 Qualifikanten treffen, die gestern die dritte von drei Qualifikationsrunden überstanden und sich damit den Traum von der ganz großen Bühne in Sheffield verwirklicht haben.
Darunter werden mit Matthew Stevens, Graeme Dott und Joe Perry unter anderem auch drei „Altmeister“ stehen. Matthew Stevens hatte es in den letzten drei Jahren nicht mehr geschafft, sich für das wichtigste Turnier des Jahres zu qualifizieren. Er setzte sich ganz klar gegen Ex-Weltmeister Ken Doherty durch. Joe Perry dagegen musste sich spät in der Partie noch eines Comebacks von Mark Davis erwehren, bis er sich mit 10-7 durchsetzte.
Anderswo gab es Überraschungen. Dass Liang Wenbo gegen Jamie Jones verlieren könnte, lag für viele Beobachter im Bereich des Möglichen. Dass er mit 0-10 verlieren würde, war für alle aber ein kleiner Schock. Selten hatte man den Chinesen so schwach gesehen.
Christian Oehmicke aus der Sendung „meinsportradio.de goes Snooker“ fasst die Matches der beiden „Judgement Days“ zusammen und berichtet auch über die vier Spieler, die es geschafft haben, sich zum ersten Mal für die WM zu qualifizieren.
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