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Chemsex hat Tovja das erste Mal mit 26. Schnell wird daraus eine Sucht nach Sex auf Drogen. Der Konsum zieht sich durch sein ganzes Leben, bestimmt seinen Alltag, bis er komplett abstürzt. Am Ende verliert er fast alles, seinen Job, seine Wohnung - er landet im Gefängnis. Doch warum hat er sich nur auf Drogen geliebt und begehrt gefühlt?
Gemeinsam mit dem Suchtforscher Daniel Deimel analysiert Host Oleg die Geschichte von Tovja und geht der Frage nach, warum Menschen in die Chemsex-Sucht rutschen. Welche Rolle spielen Druck, Scham und das Gefühl, funktionieren zu müssen?
Host: Oleg Grygorov
Autor: Leander Beil
Redaktion: Anne Brier, Teresa Tanriverdi, Monika Wagner Hier findet ihr unseren YouTube-Film zu Tovja: https://1.ard.de/df-pcyt-chemsex Alle Filme aus unserer Reihe “Müssen wir Sex neu lernen?” gibt's hier: https://1.ard.de/df-ytreihe-sexneulernen
Quellen: Schätzungen der Deutschen AIDSHilfe: https://1.ard.de/df-pc-chemsex-studie1 Schecke, H., Bohn, A., Scherbaum, N., Sander, D., Stöver, H., Deimel, D. (2024). Chemsex, psychische Gesundheit und internalisierte Homonegativität bei Männern, die Sex mit Männern haben. Ergebnisse aus dem German Chemsex Survey. Sucht, 70(6): 321-330. https://1.ard.de/df-pc-chemsex-studie2
Steckt ihr in einer emotionalen Krise? Telefonseelsorge (24/7 erreichbar): https://www.telefonseelsorge.de - wenn nicht per Telefon (116 111), dann auch anonym per Chat https://www.krisenchat.de
Sub München – Zentrum für schwule, bisexuelle und queere Männer: https://subonline.org/
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