30 Jahre Suchthölle waren es für Andreas Perr - wird er eine angemessene Entschädigung erhalten? In seinem Fall könnte es demnächst eine Entscheidung geben.
Denn es ist ein besonderer Fall, der vor wenigen Jahren Schlagzeilen machte: Ein katholischer Priester als Serientäter und ein ehemaliger Papst als Mitwisser. Tut die Kirche insgesamt aber immer noch zu wenig für ihre Missbrauchsopfer? Wenn Menschen wie Andreas Perr eine Suchtkrankheit entwickeln, wird der Zusammenhang nämlich nicht selbstverständlich anerkannt. Ohne spezielle Therapien gibt es für sie jedoch kaum eine Perspektive. Opferorganisationen fordern deshalb ein Umdenken.