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Mittlerweile ist es gewiss: Mit der nächsten Version von macOS wird Apple den Support für 32-Bit-Anwendungen vollkommen einstellen. Wir kennen diesen Schritt bereits aus dem letzten Jahr von iOS 11, jetzt ist macOS dran. Mittlerweile warnt macOS High Sierra die Nutzer auch vor diesem Schritt. Davon werden nicht nur Apps von Drittherstellern betroffen sein - Apple selbst schießt damit auch Quicktime 7 ab.
Die Meldung über das Ende von Quicktime 7 trifft viele Nutzer schwer. Seit vielen Jahren gibt es den Nachfolger Quicktime X. Die Software wurde auf der WWDC 2009 vorgestellt und dann am 28. August 2009 mit Snow Leopard ausgerollt. Die neuen Features lasen sich anfangs gut: Neue Codecs, direkter Export nach YouTube und MobileMe - wo liegt eigentlich das Problem?
Quicktime X - neu ist nicht (immer) besser
Ähnlich wie später bei Final Cut X gab es auch bei Quicktime X einiges an Kritik. Bei der neuen Version fehlen so einige Editierfunktionen und sie kann auch nicht durch externe Codes erweitert werden. Außerdem greift die Software von vielen Drittherstellern indirekt immer noch auf Quicktime 7 zurück und nutzt so viele Funktionen des alten Players, ohne dass Nutzer es unmittelbar merken. Mittlerweile hat Apple bestätigt, so Jason Snell, dass es kein Update für Quicktime 7 geben wird. Damit stirbt die Software 9 Jahre nach der Ablöse dann völlig aus.
RIP good QuickTime Player |