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In Europa haben wir ja inzwischen weitgehend die Freiheit, unsere Datentarife und damit auch unsere iPhones im Ausland zu nutzen. Gerade noch waren wir bei der Apple Store Eröffnung im Österreichischen Wien dabei und haben über unsere Deutsche Flatrate einen Livestream veranstaltet. Eine Tatsache, die noch vor einem Jahr mit erheblichen Kosten verbunden gewesen wäre. Ganz anders sieht die Sacher allerdings aus, wenn man in die Heimat des iPhones, die USA reist. Die EU-Roaming-Regeln gelten dort nicht und es müssen andere für die iPhone-Nutzung her.
Auch in den USA will man natürlich nicht auf Dienste wie WhatsApp, Navigation und Social Media verzichten. Außerdem ist es praktisch für die Nutzung von Uber, wenn man eine Datenflat hat. In den USA gibt es, wie bei uns auch, einige Netzbetreiber mit denen das iPhone gut zusammenarbeiten kann. Diese bieten in der Regel auch SIM-Karten für Touristen oder günstige Pre-Paid-Tarife an.
T-Mobile USA hat beispielsweise ein Touris-SIM im Angebot. Diese kostet (Stand 2017) 32 U$ und bietet neben kostenlosen local Calls auch 2 Gigabyte an Datenflat im T-Mobile-LTE-Netz. Dazu muss man allerdings wissen, dass T-Mobile USA nicht das größte und am besten ausgebaut Netz betreibt.
Mit AT&T macht man auf jeden Fall nichts falsch. Der Anbieter hat das größte Mobilnetz in den USA und verkauft so genannte Pay-As-You-Go-Karten. Vergleichbar sind diese mit unseren Prepaid-Tarifen. Wer eine Karte von AT&T kaufen will, muss ein wenig Glück haben. Nicht alle Stores sind bereit, diese an Kunden zu verkaufen, die nur kurz im Land sind. Man will schließlich längere Beziehungen eingehen. In der Regel bekommt man aber eine Karte.
Die Mobilfunker in den USA werben mit 4G- oder LTE-Speed. Man muss sich aber in vielen Fällen von der Geschwindigkeit, die wir hierzulande haben, verabschieden. Hat man ein 4G-Netz kann man das ungefähr mit unserem UMTS-HSDPA vergleichen. 4G ist dann doch eher mit unserem 3G vergleichbar. Bei T-Mobile wird im Display zwar oft LTE angezeigt, die tatsächlich erreichten Geschwindigkeiten schwanken aber meist stark.
Die iPhone-Nutzung in den USA ist dennoch kein Problem und man sollte, wenn man vorhat das Gerät zu nutzen auf jeden Fall eine lokale SIM-Karte kaufen. Datenpakete der deutschen Anbieter sind in der Regel schlicht zu teuer.
Der Beitrag 221 – iPhone-Nutzung in den USA erschien zuerst auf Apfeltalk Magazin. |